Drei-Städte-Wettkampf 2013

Koblenz – Vom turbinengetriebenen Jet über Hubschrauber verschiedener Größen bis hin zu Segelflugzeugmodellen mit einer Spannweite von bis zu acht Metern – beim Tag der offenen Tür der Modellfluggruppe Koblenz konnten Besucher in Rübenach die verschiedensten Modelle bewundern. Und dies sowohl auf dem Boden als auch in der Luft.
„Wir haben nationale und internationale Piloten, die den Zuschauern spektakuläre Darbietungen des Modellkunstflugs präsentieren“, sagt Hans Peter Göderz von der Modellfluggruppe Koblenz. Anlass für den Tag der offenen Tür ist die Gründung der Modellfluggruppe vor 40 Jahren. „Wir waren damals im Großraum Koblenz die ersten Modellflieger. Mittlerweile hat unser Verein rund 130 Mitglieder“, erläutert Göderz. Die Zuschauer können am Sonntag allerdings nicht nur den Piloten über die Schulter schauen, sondern auch selbst einmal Hand an den Steuerknüppel legen. „Wir bieten hierfür ein sogenanntes Lehrer-Schüler-Fliegen an, sodass jeder, der möchte, auch die Faszination des Modellfliegens ausprobieren kann“, sagt Göderz.
Genauso wie ihre großen Vorbilder können auch die Miniaturflieger eine recht flotte Geschwindigkeit erreichen. So schaffen es manche Modelle auf ein Tempo von 400 Kilometer pro Stunde.

Natürlich ist der Aktionsradius der Modelle begrenzt, denn andernfalls würde nach einer gewissen Distanz der Kontakt abreißen und das Modell abstürzen. „Der Flugradius beträgt meistens 1000 Meter“, erläutert Hans Peter Göderz.

Beim Modellfliegen gibt es auch richtige Wettkämpfe. So hat die Modellfluggruppe Koblenz erst kürzlich die offenen Stadtmeisterschaften ausgetragen, an der jeder, der eine Fluglizenz besitzt, teilnehmen konnte. Die Aufgabenstellung war, einen 200 Sekunden dauernden Flug mit einer punktgenauen Landung zu beenden. Wer früher oder später landete, erhielt ebenso Abzüge wie derjenige, der die Landungsmarkierung verfehlte.

Quelle: Rhein-Zeitung

 

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